Montag, 29. April 2013

"I hoped that you were somebody, someone I could count
To pull me to my feet again, when I was in doubt"
Gestern ist etwas ganz komisch passiert. Man muss wissen, das es da diese Person gibt, die ich nicht so gut kenne, weil diese Person nichts von sich Preis gibt. Früher hat sie meine ganze Lebenseinstellung beeinflusst und mich in eine andere Richtung gelenkt. Diese Person meldet sich allerdings auch nur 2 bis 3 Mal im Jahr. Gestern war dann wohl dieser Tag gekommen. Ich habe sogar eine Entschuldigung bekommen, da gibt es wohl sowas wie Schuldgefühle auf der anderen Seite der Leitung. Aber diese Entschuldigung ist eigentlich nichts wert. Es gibt Menschen, deren Lebenseinstellungen auch beeinflusst wurden und von denen heute nur noch Fotos existieren. Für diese Menschen gibt es keine Entschuldigung. Das ist fast wie ein schlechter Film. Den ich überlebt habe. Ich habe den richtigen Weg gefunden. Jedenfalls fühlt es sich richtig an. Und nun will sich diese Person eine bessere Bindung beschaffen, zu mir. Vielleicht war das auch die Idee des Alkohols. Ich weiß nicht so genau was ich davon halten soll.
S. hat sich ihre Ausbildung versaut, weil sie in einer jugendlichen Einrichtung ist, anstatt ihr Abschlussjahr nachzuholen. Was sie sich selbst eingebrockt hat, auch wenn sie meine beste Freundin ist. Für Fehler muss man eben bezahlen. Und wie es aussieht, hat sie gute Chancen in eine therapeutische WG zu kommen. Mein Vorschlag war es, dass sie dann in meine Stadt ziehen soll. Was sie dann wieder runter gemacht hat. Weil die Stadt ja viel zu klein ist und überhaupt keine Großstadt ist. Das mag für sie vielleicht so sein. Für mich jedoch nicht. Ich habe nur gute Erinnerungen an diese Stadt. Und ab Oktober kann sie sich auf mich gefasst machen.
Und wenn S. ein Problem damit haben sollte, in welche Stadt ich ziehe, dann sollte sie sich bewusst machen, was für sie mehr eine Rolle spielt. Die Person, bei der sie sich fühlt, als würde man die ganze Last von ihren Schultern nehmen oder Tatsache, dass man in einer kleinen Großstadt wohnt. Wenn ich ganz ehrlich zu mir selbst bin, dann kann sie von mir aus auch gern nach Nürnberg ziehen. Solange es sie glücklich macht. Zudem glaube ich nicht, dass Menschen über Jahrzehnte mit einander befreundet bleiben. Es ist ihr Leben, und es sind ihre Entscheidungen. 
xoxo J.

Sonntag, 28. April 2013


Ich fühle mich komisch. Oder ich weiß nicht was ich fühlen soll. Es sollte mir eigentlich gut gehen. Nur taucht da etwas in mir auf, dass alles schlecht macht. Und dann sinkt die Laune. Ich werde bei den Unterhaltungen abgelengt, weil mein Kopf so voll ist. Und schwer. Ich träume schon seit 2 Nächten über die gleiche Sache. Der Tod. Es bringt mich zum Nachdenken und ich versinke in mir. Das Leben ist schon eine eigenartige Angelegenheit. Mein Wochenende war nicht so berauschend. Das Wetter war nicht gerade gut, Freitag lief gar nichts. Samstag hat der Kippenautomat mein Geld geschluckt. Und ich Idiot dachte es würde ein guter Abend werden, mit den üblichen Leuten. Aber ich täusche mich ja ständig. Ich habe das Bedürfnis nach Zuwendung, ganz komisch. Und das macht mich traurig. Weil ich doch genau weiß, das es mir nichts bringt. Ich glaube nicht an die Liebe. Das ist ein genau so großes Märchen wie der Weihnachtsmann und Gott. Ich habe Angst, dass sich nie etwas ändern wird. Das alles
gleich bleiben wird. Das ich gleich bleiben werde. Auf der Stelle stehe. Das ich es zu nichts bringe. Ich wäre gerne eins dieser Tiere, die Winterschlaf halten. Dann würde ich mich verkriechen und bis in den Tod schlafen.
OK KID läuft momentan bei mir in der Dauerschleife. Die Texte von ihm sind eben echt toll. So gefühlvoll. Pathetisch eben. Ich fühle mich dann immer, als würde ich was großes verpasst haben. Vielleicht habe ich das auch. Ganz bestimmt.
xoxo J.

Donnerstag, 25. April 2013

"Du bist so hässlich und grau, ich glaub du stehst auf beton...
Und du riechst immer noch nach gestern, nicht gewaschen, nicht poliert, ohne Glanz und ohne Stil.
Doch ich will dich nicht verbessern, denn niemand passt besser zu mir als du. Graue Stadt ohne Meer, Stadt ohne Meer"
Das aller schönste grau. Mein grau.
Meins.
xoxo J.

"Und schon wieder dieses.. kopfzerfickende Gefühl, dieses ich will nicht das du weißt, das ich nicht weiß, was ich will"




p.s: sorry, aber es gibt momentan echt nichts worüber ich schreiben könnte. Und gedankenlos Post's sind nichts für mich.

Dienstag, 23. April 2013

Es ist so, wenn ich morgens nicht früh genug aufstehe, fühl ich mich schlecht und will weiter schlafen. Wenn ich ausschlafe, ist der Tag im Eimer. Wenn ich meinen Tag verplane, hab ich am Ende doch keine Lust auf alles und wenn ich nichts tue, bin ich unzufrieden damit. Die letzten Tage habe ich damit verbracht, Pretty Little Liars zu sehen. Und ich hatte eine kurze Phase, in der ich mein Gewicht akzeptiert hatte. Und ich war froh endlich alles essen zu dürfen was ich wollte. Die Phase ist allerdings jetzt wieder vorbei und ich hab ein schlechtes Gewissen. Susi hat mir am Wochenende auch gesagt, dass ich zu viel esse und viele unterschiedliche Sachen auf einmal.
Die Zeit vergeht momentan wie im Flug. Ich weiß noch wie sich früher die Tage und Wochen in die Länge gezogen haben. Und da habe ich immer sehnsüchtig auf Silvestter gewartet. Aber jetzt geht das richtig schnell vorbei.
Das ist gut so. So geht wenigens alles schneller vorbei, die Vergangenheit entfernt sich weiter. Früher hatte ich immer Angst vor der Zukunft. Weil die Perspektiven für'n Arsch waren. Aber jetzt kann ich es kaum abwarten erwachsen zu werden.
xoxo J.

Samstag, 20. April 2013

Nun, ich weiß nicht wie ich anfangen soll, oder mit was ich anfangen soll. Also fangen wir damit an, dass ich ZUKUNFT planen kann. Das Uniklinikum hat mich genommen. Die Ausbildung fängt allerdings erst im Oktober an. Ich darf also noch ein halbes Jahr zuhause wohnen bleiben, bis endlich das Kücken das Nest verlässt. Ich war so glücklich in diesem Moment als ich den Brief aufgefaltet habe und ich sah, dass mich ein langer Text erwartet. Und jetzt muss ich mir überlegen, was ich tun werde. Ob ich in eine WG ziehe oder in einem Wohnheim. Hat jemand bereits Erfahrungen sammeln können? Wenn ja, bitte teilt sie mit mir. Das schlechte an der Sache ist, dass ich im Besitz einer Katze bin und meine ganzen Möbel gern mitschleppen würde. Was im Wohnheim nicht geht.
Und Donnerstag habe ich ja wieder meine Mutter gesehen. Wir sind in die nächst große Stadt gefahren und durch die Geschäfte geschlendert, uns Unterhalten und Kuchen gegessen. Nichts großes. Sie hat hin und wieder über die Klinik gesprochen, von Depressionen. Ich hab sie nicht ausgefragt oder sie gedrängt mit mir darüber zu reden. Die hat mir auch erzählt, dass sie Depressionen hatte, als sie mit mir schwanger war. Und meinte, dass es vererbbar ist. Aber ich kann unmöglich JETZT so sein. So ein quatsch. Ich genieße das Leben.
So wie gestern, unsere kleine Gruppe saß wieder in einer Bar zwischen lautem Gelächter, Alkohol und Zigarettenrauch. Das füllt mich irgendwie. Erfüllt mich. Mit Glück. Ich habe ja nur noch ein halbes Jahr mit ihnen. Das erste worauf ich dann sparen werde, ist ein Tattoo. Ich freue mich schon so. Wuhuuu
xoxo J.

Mittwoch, 17. April 2013

Seit Montag ist mir irgendwie alles gleichgültig. Hab mir einen Sonnenbrand geholt und der tut höllisch weh. Ich mach auch kein Sport und das mit dem Abnehmen hab ich etwas auf Eis gelegt. Ich weiß auch nicht, ich hab irgendwie die Nase gestrichen voll vom hungern. Heute habe ich auch einen Anruf bekommen, die Nummer war unterdrückt aber ich wusste schon wer es war. Nachdem ich abgehoben habe, war da diese vertraute Stimme meiner Mutter. Was hat sie sich nur gedacht mich anzurufen, nachdem ich ihr vor ein paar Monaten ganz klar in einer SMS erklärt habe, dass sie mich nicht mehr kontaktieren soll.
Ich hatte eigentlich schon damit abgeschlossen. Ich war mir schon bewusst, dass ich das nicht brauche. Das Leben macht es um einiges einfacher.
Sie hatte mich gefragt, ob ich morgen schon was vor hätte, sie möchte mit mir etwas unternehmen. Und ich wusste nicht was ich antworten soll. Ich habe geschwiegen und überlegt ob ich fragen soll, was das jetzt soll, ob sie die SMS vergessen hätte. Ich wollte sie allerdings nicht den Nachmittag alleine verbringen lassen. Wir werden mal sehen, wohin das führt.
xoxo J.

Montag, 15. April 2013

So ein schöner Start in die Woche. Prächtiges Wetter, da hab ich mir gleich mal etwas gutes getan und mir gleich iPod, ein Buch, Sonnenbrille und eine Decke gekrallt und es mir im Garten bequem gemacht. Da ich sowieso schon von Natur aus ein eher blasserer Mensch bin, will ich dieses Jahr mich gut bräunen. Als ich da so lag, sind mir 2 Sachen aufgefallen, 1. Mein Bauch ist etwas flacher geworden, könnte aber auch daran liegen, dass ich die letzten 2 Tage recht wenig gegessen habe und 2. wie dick meine Schenkel sind. In Hosen sieht man das gar nicht so. Aber wenn jetzt die Zeit anfängt, in der man zur kurzen Hose greift, wird man das merken. Das heißt wohl auch noch gezielter Workouts für die Beine.
Und gestern, als ich bei A. war, haben wir uns Iron Man 1 und 2 angesehen. Aus dem Grund, weil er ihn noch nicht gesehen hat und ich unbedingt in den dritten Teil möchte. Jedenfalls nach all den ganzen Verabredungen, die zu nichts führten und den ganzen Gesprächen, die auf nichts schließen lassen, habe ich das Gefühl verloren, was es heißt zu liebe. Vielleicht soll aus uns auch gar nicht mehr werden als Freunde. Was ich auch noch vermute ist, dass ich ihm einfach nicht reiche. Das ich zu wenig wert bin. Aber es ist nur eine Vermutung. Nun, das wars auch wieder schon. Sobald ich etwas brauchbares für die Workouts finde, lass ich es euch wissen. Und falls ihr etwas brauchbares für mich habt, dann lasst es mich wissen.
xoxo J.

Sonntag, 14. April 2013

Gestern war eig. ganz gut, ich hab echt gut durchgehalten, es war bestimmt halb 7 abends, da hatte ich wohl noch nichts anderes als eine Orange in meinem Magen, dafür kam am dann noch reichlich Wodka dazu und so um 21 Uhr war ich dann auf dem Geburtstag angekommen, da habe ich mir erstmal einen Teller genommen und schön Essen darauf gelegt. Aber ich habe es genossen. Nein, nicht das Essen, sondern die Menschen um mich rum.
Ich versuche mein Essverhalten nochmal um ein minimum zu verringern. Und ich versuche jeden Tag etwas Sport zu machen, sofern ich die Möglichkeit habe.
Gestern habe ich wohl zum ersten Mal ein Baby gehalten, oh gott ist das schön. Ich war ja immer der Meinung, ich werde nie heiraten, nie Kinder bekommen, mich nicht irgendwie an eine Person binden. Nichts. Und dann lag es auf meinen Armen, sah mir direkt in die Augen, und es hatte so süße tolle große blauen Augen. Was mein Cousin dann zu seinem Baby gesagt hat "Schau Schatz, das ist die durchgeknallte Tante mit ihren Piercings und Tattoos". Ohja, wenn ich so vorgestellt werde, hab ich ja geschafft was ich wollte (bis auf das Gewicht).
Ich habe heute wieder eine Verabredung mit A. und wir wollten uns 2 Filme ansehen. Das komische an A. ist, dass er groß und dünn ist und ich klein und dick. Deswegen fühl ich mich in seiner Gegenwart auch nicht so toll.

Ich wollte mich auch bei meinen großartigen 11 Lesern bedanken. Somit weiß ich wenigstens, dass hier überhaupt irgendjemand sich für das alles hier, was ich geschrieben habe, interessiert. Und das freut mich.
xoxo J.

Samstag, 13. April 2013

Wie es der Zufall so will, bin ich heute auf genau 2 Feiern eingeladen. Konfirmation und Geburtstag. Oh weh.. Und gestern? Bin ich mal wieder in die Disco, viel gebracht hat es mir nichts. Um 2 Uhr rein und um 4 Uhr raus. Und da gegenüber ein McDonald's war, haben wir das natürlich gleich mal ausgenutzt. SCHANDE ÜBER MICH. Und ich hab reingehauen, weil ich ja seit kurzem wieder Fleisch esse. 3 1/2 Monate Fleischlos gewesen. In der Disco wurd mir natürlich wieder eingeredet.
E:"Willst du heim?" - "Nein, wir sind erst vorhin gekommen"
"Erwartest du, dass dich jemand heute anspricht?" - "Neee.."
"Ja weil die alle Angst haben dich anzusprechen, weil du so hübsch bist" - "Red doch nicht so ein Müll"
"Doch, bei dir passt alles, Figur, Gesicht, Größe, du bist schön" - "Ach E."
"Soll ich dir jemand vorstellen? Wie den Typen da, im Hemd?" - Blick nach Rechts "Nein"
"Hast recht, der sieht viel zu sehr nach Russe aus" - "Ich habe eh schon jemanden im Auge, du weißt ja, A."
Ich hatte ein Blaues Top an, es war fast durchsichtig. Ich musste echt etwas Mut mitbringen, weil man ja meinen Bauch sehen konnte, aber ich denke es war eh zu dunkel, um etwas zu erkennen.
That's about how i am
xoxo J.

Freitag, 12. April 2013

Ach man, immer nehm ich mir vor nicht so viel zu Essen und dann, wenn ich was in die Finger bekomme, kann ich nicht aufhören zu Essen. Das ist so ätzend. Schlechtes Gewissen, hallo Toilette, ahoj Essen - schön dich wieder zu sehen. Das habe ich ewig nicht mehr gemacht. Ich habe einen Film gesehen, mit Emma Morley, ihrer Schönheit und ihrem Traumkörper.
Ich hab diesen einen Wunsch, einen Wunsch, aber keine Kraft ihn mir zu erfüllen.  Ich würd so gerne..
xoxo J.

Donnerstag, 11. April 2013

Morgen kommt das neue Prinz Pi Album raus "Kompass ohne Norden", das wird ein gutes Album! Wer freut sich? Ich freu mich!


"Und die, die dort wirklich blass
Die Hände um die Wasserflasche legt auf dem Tisch
Hasst sich selber so sehr, dass sie kaum etwas isst
Tumblrblogs sagen ihr, dass sie hässlich ist
Werbung sagt ihr, dass sie hässlich ist
Weil sie nicht wie die photogeshopten Skelette ist
Der Typ zwei Reihen hinter ihr weiß, dass sie die Perfekte ist
Wenn er sich traut, sie anzugucken, blickt sie weg und lächelt nicht"
                                       Prinz Pi  - Frühstücksclub der toten Dichter

niemand kann uns nehmen, was schon lange nicht mehr da ist.
xoxo J.
Sieht wohl so aus, als hätte ich das Vorstellungsgespräch überlebt. Es war nicht mal so schlimm wie ich dachte, eigentlich sogar ganz ok. Ein schlechtes Gefühl hab ich aber trotzdem. Mein Bruder ist mit mir sogar danach im IKEA essen gegangen, das wird langsam sowas wie ein Ritual, jedes mal wenn ich nach Wü fahre. Jetzt heißt es abwarten und hoffen. 2 bis 3 Wochen.
Kommen wir nochmal zu Gestern. Es war kurz vor 12, da war ich schon im Bett und habe etwas in meinem Buch gelesen >Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie<. Da habe ich aufeinmal das Bedürfnis bekommen, zu essen. Nach einer FA hatte ich zwar ein sehr schlechtes Gewissen, aber was sollt ich tun. Meine Gedanken kreisen halt nur ums Essen. Die Waage heute Vormittag sagt 60,7. Ich hab langsam keine Lust mehr auf diese ganze 60. Ich will endlich Veränderungen sehen. So langsam fang ich auch wieder mit Sport an. Aber eigentlich bin ich ja viel zu faul. Wer hätte das gedacht. Jeder einzelner Gramm stört mich, und mir kommt es so vor, als wären es 1000 Kilo, die zu viel sind. Heute gabs bis jetzt nur eine Portion Lasagne, mit Spinat und Lachs. Und Spinat ich hab gemerkt, dass Spinat mir nicht schmeckt. Wer hätts gedacht. Na gut, das wars erstmal..
xoxo J.

Mittwoch, 10. April 2013

Es ist gleich halb 4 und ich tu immer noch nicht das, was ich eigentlich tun sollte. Morgen habe ich ein Vorstellungsgespräch, Angst davor hatte ich schon gestern. Es ist das letzte für dieses Jahr und das macht mir eben diese scheiß Angst. Entweder pack ich das jetzt oder ich muss mich mit einer Ausbildung zufrieden geben, die weniger wert ist. Entweder ich tu jetzt was für oder ich verkack morgen. Entweder, oder. In einem Glückskeks von mir stand mal "Wer kämpft kann verlieren. Wer nie kämpft, hat immer verloren." Also entweder lerne ich jetzt meine ganzen Sachen, oder ich brauch da morgen gar nicht erst aufzutauchen. Komm schon J., du weißt dass du das kannst. Ich habe mir auch solche Gedanken gemacht, weil mich morgen keiner fahren kann, und mit dem Zug in eine Großstadt zu fahren und sich dort dann auch noch zurecht zu finden würde zu viel für mich sein. Wie ich allerdings heute früh merkte, hab ich doch etwas Glück, mein Bruder wird mich nämlich fahren. Ich habe 2 Brüder, beide unterschiedlicher als man nur sein kann. Der eine ist liebevoll und passt immer auf mich auf, auch wenn das nicht immer gut ist. Der andere lebt in seiner eigenen Welt, und ich weiß nicht ob er schon mal was gutes für mich getan hat. Ich komm wieder vom Thema ab. Ok, ich will, dass ihr mir die Daumen drückt und ich will diese Ausbildungsstelle.
xoxo J.

Ein wenig Geschichte..

..Ich war wohl 13, da hab ich mich einfach so, wegen einer Kindergartenbeziehung am Oberschenkel verletzt. Ich weiß gar nicht mehr wie ich auf den Gedanken gekommen bin, mir eine Rasierklinge vom Schrank meines Vaters zu nehmen. Weiß gar nicht wie ich überhaupt auf den Gedanken gekommen bin mich zu verletzen, das war damals doch alles nicht nötig gewesen. Aber ja, somit hat es angefangen. Fast wegen gar nichts. Das war dann auch die Zeit gewesen, in der meine Mutter uns wegen eines anderen Mannes verlassen hat. Ich glaube, ich hab das nicht richtig realisiert. Und es hat mir auch gar nicht so viel ausgemacht. Man lebt sich nunmal auseinander. Dann war ich 14, und da spielen eben die Hormone verrückt. Ich habe mich verliebt, in den falschen. Ich wollte ihn, er aber nichts von mir. Wer kennt das nicht. Es war Winter und da habe ich unseren Apothekenschrank durchsucht, ich wollte irgendwas schlucken, nicht mehr weiter leben. Da fand ich Schlaftabletten, allerdings pflanzlich - dachte mir, die hauste jetzt rein. Mir wurde davon nur kotzübel und ich musste brechen. Das war also Versuch Nummero 1. Aber der Kerl war nicht das einzigste, was mich belastet hat. Mit 14 hatte ich da noch ein Erlebnis, im Sommer, da wurde ich erst 14. Meine Mutter ist mit dem Kerl zusammen gezogen, für den sie uns verlassen hat. In den Ferien war ich bei ihr und Abends ist ein Streit zwischen den beiden eskaliert. Ich kann ja verstehen, dass gute Frauen schlechte Männer lieben. Aber ich habe kein Verständnis für diese Art Mann. Männer die ihre Frauen schlagen. Ich musste also mit ansehen, wie er sie geschlagen hat und dannach alles dem Richter erzählen. Das schlimme ist ja, es kann so viel Zeit vergehen wie will, meine Mutter jedoch findet immer wieder zu ihm zurück. Und dann soll sie auch noch sowas wie ein Vorbild für mich sein. Nun ja, jedenfalls hat das an mir genagt, eingebrannt in die Erinnerungen. Unauslöschbar. Das der Typ mir Angst macht, hat sie nie verstanden. Und dann habe ich mich erneut verliebt, wieder in den Falschen, und wieder in den Falschen und nocheinmal in den Falschen. Und so langsam habe ich mir eingeredet, ich wäre nicht gut genug. Nicht gut genug, nicht hübsch genug, nicht dünn genug, nicht klug genug. Irgendwann kam der Punkt, der Tag, an dem ich alles nur noch abgeblockt habe. Mich von Menschen entfernt habe. Keine Hoffnung mehr in mir getragen habe. Da haben die Gedanken wieder angefangen, was wohl der beste Weg wäre zu Sterben. Ohne viel Leid ertragen zu müssen. Ich habe mir auch darüber Gedanken machen müssen, was ich anziehen muss, damit keiner die Schnittverletzungen am Unterarm sehen wird. Sport war das schlimmste Fach. Da konnte ich mich nicht verstecken. Ich war 15 oder 16. Dann kam das Abschlussjahr, die Gedanken in meinem Kopf haben sich immer nur verschlimmert. Ich hatte sogar vor, Aceton in meine Adern zu spritzen. Ich hatte eine Spritze und ich hatte Nagellackentferner, nur nicht den Mut. Ich hab mir dann gesagt, nach den Prüfungen werde ich die Zeit dazu haben, den Mut dazu haben. Hauptsache erstmal die Prüfungen schaffen. Die Abschlussklasse war dann auch so das Jahr, wo mich mein Gewicht so gestört hat. Und wie man sieht, habe ich auch dagegen angekämpft. Anscheinend wollte ich, dass die Sargschlepper nicht so viel Gewicht tragen müssen (kleiner Scherz). Die Prüfungen kamen und dann hatte ich irgendwann mein Zeugnis in der Hand. Gar nicht so übel gewesen. Die Ferien waren nicht so wie sie immer waren. Ich denke das kam, weil ich wusste, dass es nächstes Jahr keine weitere Klasse gibt, es sei denn ich würde die Schule weiter machen, was ich zu dem Zeitpunkt auch vor hatte. Und diese Unsicherheit, was ich in meiner Zukunft mache oder nicht mache, hat mich fertig gemacht. Und dann habe ich es irgendwann nicht mehr ausgehalten. Ich kam Nachts mit wohl 0,6 Promille nach Hause und konnte nicht schlafen. Da hielt ich es für eine gute Entscheidung einen Schlussstrich zu ziehen. Ich setzte die Klinge an und schnitt. Beim ersten Mal nicht tief genug, es folgte ein zweiter und ein dritter.. Und dann floss das Blut. Es strömte heraus, doch nicht so wie ich es mir vorgestellt habe. Dann hatte ich zweifel, ob das ausreichen würde. Und dann dachte ich nein, es reicht nicht aus. Ein Mensch hat 5 Liter Blut und aus dieser 11 cm langen Wunde kommt nicht genügen Blut. Ratlos was ich als nächstes tue. Ich habe meinem Bruder eine SMS geschrieben. Das kommt mir jetzt ganz bescheuert vor, aber in dem Augenblick war mir alles egal. Der Notarzt kam und hat die Wunde versorgt, im Krankenhaus wurde sie genäht und die Ärztin war überhaupt nicht nett. Sie hat mich gefragt, ob ich nach Hause möchte oder in eine Klinik. Ich wollte in die Klinik. Es tut mir leid, was ich meinem Vater angetan habe, ich wollte ja nicht, dass es so kommt. Es war der 19 August. In der Klinik habe ich mich nicht wohl gefühlt. Die ersten zwei Ärzte, die mit mir gesprochen haben, waren auch nicht nett, so als würde ich nur ein weiteres Kind sein, das sich versucht hat die Pulsadern aufzuschneiden, nichts besonderes, eine von vielen. Der dritte Arzt, der mit mir sprach, hatte hinterher meinen Vater angerufen und berichtet, ich hätte auf dieser Station nichts verloren. Ich wurde verlegt. Auf eine offene. Dort sah ich auch zum ersten Mal eine Magersüchtige. Ihr Körper war nur noch Haut und Knochen. Ich konnte schon fast mein Blick nicht mehr von ihr nehmen. Auf der offenen war es zwar besser, aber ich wollte nach Hause. Ich habe mir mein Zimmer mit zwei älteren Frauen geteilt, die bestimmt 35+ waren. Und eines Abends hat mir die eine über ihre Jugend erzählt. Ich fand sie nett. Ich hab sie gemocht. Und ich werde sie wohl nie vergessen. Ich kam Sonntag und konnte Donnerstag schon gehen. Wenn ich mich recht erinnere. In der Klinik hatte ich viel Zeit zum nachdenken, ich war mir bewusst, dass ich das nicht mehr tun werde. Das brauchte mir keiner zu sagen, das kommt von mir aus. Meine Ansichten haben sich seitdem verändert. Und ich habe mich seitdem auch nicht mehr Selbstverletzt. Ich könnte ja jetzt den 19. August zu meinem zweiten Geburtstag machen. haha. Nun, die Zeit, die ich mir genommen habe um nachzudenken, die haben mir etwas weiß gemacht. Zum einen, dass ich eine Anpassungsstörung habe, so haben es die Ärzte diagnostiziert und zum anderen, dass ich die meiste Schuld meiner Mutter gebe. Sie hat die großen Fehler gemacht, die ich ausbaden musste. Und ich hoffe, ihr geht es schlechter als mir. Ich hatte schon einmal eine kleine Krise mit meiner Mutter, wollte keinen Kontakt mehr mit ihr. Das hat ca. 4 Monate gedauert, dann wurde ich schwach. Aber sie war es, die den Kontakt aufgebaut hat. Jetzt, vor ein paar Wochen, vor einem Monat, ist sie in meinen Augen gestorben. Wie viel muss ein Mensch noch ertragen. Ich wollte das alles nicht mehr. Ich will sie nicht mehr. Und ich hoffe das wird so bleiben. Selbst wenn ich mich frage, wie ich wohl reagieren werde, wenn ich sie irgendwo treffe. Auf den Boden sehen und vorbei gehen? Das ist wohl das Beste.


Hut ab für die, die sich das durchgelesen haben. Ich weiß, auch wenn oben drüber "Ein wenig Geschichte" steht, ist das doch eine Menge. Die jenigen, die es durchgelesen haben, verdienen meinen ganzen Respekt.
xoxo J.


Dienstag, 9. April 2013

Ich mag den Regen, er hat etwas beruhigendes an sich. Er bringt einem zum Nachdenken. Ich möchte eine warme Sommernacht, mit Regen und einem Gentleman, der mir ohne Regenschirm in das Gesicht sieht, dieses Grinsen bekommt, das nur dann kommt, wenn man glücklich ist und mich dann küsst. Ich will dieses Gefühl in meinem Bauch, es muss bestimmt großartig sein. Aber ich muss einsehen, dass das wohl nie passieren wird, wir sind nicht in einem Film. Und sowas passiert eben nur in Filmen. Oder in Büchern. Aber in realität? Wie oft kommt sowas denn vor.


Das Abnehmen macht zurzeit auch keine Fortschritte. Ich hab irgendwie gerade das Bedürfnis etwas zu essen, nicht weil ich hungrig bin, sondern einfach weil eben dieses Verlangen da ist. Kennt ihr das?
Ich bin müde. So verdammt müde..
xoxo J.

Montag, 8. April 2013


Nicht sicher, was ich aus dem Gespräch zwischen A. und mir schließen soll. Ich hatte Herzklopfen, warum? Was tut sich da in mir? Es ist, als würde er etwas hinaus wollen aber auch nicht. Fast so, als hat er ein Geheimnis, das ich heraus finden soll. Ich frage mich, ob ich so leichtsinnig sein soll und mitspielen soll. Allerdings wird das dann darauf hinauslaufen, dass ich verletzt werde, oder ihn verletzen werde. Ich habe ihn schon einaml geliebt und er hat sie nicht erwiedert. Dann hab ich ihn gehen gelassen. Den Kontakt abgebrochen. Aber siehe da, er kam wieder, mit mehr interesse als vorher. Kann natürlich auch sein, dass das alles Einbildung ist. Ich kann nicht hören, was mir mein Herz oder mein Verstand mir sagt. Es ist, als hätten sie noch nie mit mir gesprochen. Mich immer nur reingelegt. Vom Weg gebracht, alleine gelassen mit den Problemen. Aber das sollte ich ja schon gewöhnt sein. So wie ich es gewöhnt bin, dass alles scheitert. Das alles zerbricht wenn ich es anfasse. It's ok, because nobody cares.
xoxo J.

Sonntag, 7. April 2013

Ich versink im "für immer" und "nie wieder".
Gestern waren wir bei A., zu 5 irgendeine Musik reingezogen und Vodkagläser geleert, im Rauch der Zigaretten. Es war, als würde ich sie schon ewig kennen. Was ich nicht tue. Und es ist, als würde ich mich jedes Mal Stück für Stück gegenüber A. öffnen. Jetzt weiß ich nicht ob das gut oder schlecht ist. Es vergeht wohl kein Tag, an dem wir keine Meinungsverschiedenheit haben. A. hat gestern auch mein Ärmel hochschieben wollen, wo die ganzen Narben zu sehen sind, allerdings hab ich ihn sofort wieder weg gerissen. Er ist noch nicht bereit dazu, sowas aufzufassen, nicht bereit meine Vergangenheit kennen zu lernen. Ich weiß nicht einmal ob er jemals dafür bereit sein wird.
Kennt ihr das, wenn ihr euch mit anderen vergleicht und dann merkt, ihr seid eigentlich viel zu schlecht. Ich weiß nicht was es ist, ich weiß nur, ich fand ihn schon immer gut. Aber das ist eher schlecht als recht.
"Wie kann so etwas Gutes so falsch sein
warum ist so etwas Schönes so schlecht"
Prinz Pi ist da, naja, seine Musik. Aber es ist wie Schokolade für meine Seele. Oder ein Pflaster.
Ab Morgen werde ich wieder gezielter abnehmen, das werde ich mir fest vornehmen. Ich wollte heute den ganzen Tag nichts essen, aber ich werde schwach. Ich werde immer schwach.
xoxo J.


Samstag, 6. April 2013

Normalerweise wollte ich gestern zuhause bleiben. Der Versuch ist allerdings gescheitert, war Abends nochmal einen Kumpel besuchen, bei dem wir ein bisschen gefeiert haben. Ich wollte eigentlich nicht so lange bleiben weil ich am nächsten Tag um halb 7 aus dem Bett musste.
Und normalerweise hatte ich nicht vor zu trinken, aber ja, dann hab ich doch getrunken, 1, 2, 3 - Zigarettenpausen ohne Ende. Drauf scheißen, so muss man leben, so kann man sterben. Jedenfalls wurde es doch etwas später als ich dachte, um 2 Uhr zuhause gewesen und als ich endlich im Bett lag und die Augen zu gemacht habe, hat sich alles gedreht. Und dann um 8 mit Restalkohol Auto fahren, was für ein Abenteuer. Ich bin übrigends zum ersten Mal Auto gefahren. Aber ja..
Ich habe etwas überlegt, was ich jetzt mit meinen Haaren mache. Wegen dem Sidecut. Ob ich ihn nachschneiden soll oder lieber wieder nachwachsen soll. Schließlich rückt die Ausbildung immer näher und ich weiß nicht wie das angesehen wird. Jedenfalls würde ich mich riesig freuen, wenn ihr mir bei meiner Entscheidung hilft, deswegen ist rechts eine Umfrage, somit könnt ihr eure Stimme abgeben. Bitte?
Ich wünschte ich könnte einmal Schnipsen und ich wäre auf 55 Kilo. Irgendwie fällt mir das jetzt noch schwerer. Obwohl ich immer noch so unzufrieden bin. Und so schnell wie ich die 60 geknackt hab, so schnell ist wieder 61 drauß geworden. Ich esse wieder mehr, aber nur weil mich das hungern ankotzt. Und ich wünschte auch, das wäre nicht so.Wenn Wünsche nur so einfach wahr werden könnten..
xoxo J.

Donnerstag, 4. April 2013

the future is gonna rain shit

1 Woche, und dann wird entschieden, wie es weiter geht. Ob ich Zukunft planen kann. Oder ob ich ein Jahr lang weiter befürchten muss, meiner Mutter entgegen zu kommen wenn ich einen Fuß vor die Tür setze. Ich denke ein Leben ohne sie ist erträglicher als mit. Mit jedem Tag werde ich älter, jeder Tag bringt seine Erfahrungen mit sich.
Ich will fliegen, das Nest verlassen. Am besten weit weg fliegen. Und nicht mehr zurück kehren. Dorthin, wo die Sonne immer scheint und man nie schläft. Wo jeder Wunsch in Erfüllung geht, Elfenbeinturm. Ja, Perspektiven für'n Arsch.
xoxo J.

Mittwoch, 3. April 2013

Lieber stehend sterben als kniend leben

Was ist das für eine Welt? Die Menschen, die wir lieben enttäuschen uns, die Guten tun uns mehr weh als die Bösen.. Ist es nicht lächerlich, was man nicht alles tut? Für andere? Die Welt ist viel zu kaputt. Das Leben ist eine Hölle, aus der man nie lebend raus kommt. Und Liebe ist etwas, was man sich verspricht, und irgendwann merkt, das nie etwas so wird, wie man es sich vorgestellt hat.
Das sage ich jetzt, mit meinen jungen 17 Jahren, wie wird das wohl aussehen, wenn ich 27 bin?
xoxo J.