Sonntag, 28. April 2013


Ich fühle mich komisch. Oder ich weiß nicht was ich fühlen soll. Es sollte mir eigentlich gut gehen. Nur taucht da etwas in mir auf, dass alles schlecht macht. Und dann sinkt die Laune. Ich werde bei den Unterhaltungen abgelengt, weil mein Kopf so voll ist. Und schwer. Ich träume schon seit 2 Nächten über die gleiche Sache. Der Tod. Es bringt mich zum Nachdenken und ich versinke in mir. Das Leben ist schon eine eigenartige Angelegenheit. Mein Wochenende war nicht so berauschend. Das Wetter war nicht gerade gut, Freitag lief gar nichts. Samstag hat der Kippenautomat mein Geld geschluckt. Und ich Idiot dachte es würde ein guter Abend werden, mit den üblichen Leuten. Aber ich täusche mich ja ständig. Ich habe das Bedürfnis nach Zuwendung, ganz komisch. Und das macht mich traurig. Weil ich doch genau weiß, das es mir nichts bringt. Ich glaube nicht an die Liebe. Das ist ein genau so großes Märchen wie der Weihnachtsmann und Gott. Ich habe Angst, dass sich nie etwas ändern wird. Das alles
gleich bleiben wird. Das ich gleich bleiben werde. Auf der Stelle stehe. Das ich es zu nichts bringe. Ich wäre gerne eins dieser Tiere, die Winterschlaf halten. Dann würde ich mich verkriechen und bis in den Tod schlafen.
OK KID läuft momentan bei mir in der Dauerschleife. Die Texte von ihm sind eben echt toll. So gefühlvoll. Pathetisch eben. Ich fühle mich dann immer, als würde ich was großes verpasst haben. Vielleicht habe ich das auch. Ganz bestimmt.
xoxo J.

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