Sonntag, 17. November 2013

Mehr zeit. Alles was ich brauche.

Manche Menschen sind wie ein Schnappschuss, sie blenden dich kurz und ihr Blitzlicht lässt deine Augen tränen.
Andere Menschen gravieren dir ihre Bilder ins Fleisch, verletzen dich, lassen Narben zurück.
Ich fühle mich wie betäubt. Es tut weh und gleichzeitig kann ich nicht dagegen ankämpfen. Irgendwie mach ich mir das Leben schwer. Es gibt Dinge, die kann ich nicht ändern. Dinge, den kann ich nicht widerstehen. Dinge, die zu schwer sind. Und dann gibt es noch diese Probleme, die nicht meine sind aber in die ich hineingezogen werde wie ein schwarzes Loch. Ich hätte gern ein einfaches Leben. Ein Leben mit Leichtigkeit. Mit mehr Ausdauer. Ich komme momentan nicht zurecht, ich habe wieder Zukunftsängste. Was passiert hier. Was passiert mit mir.

Sonntag, 27. Oktober 2013

Emotionale Blockade, rückfall.

Ich weiß nicht ob ich es schaffe ein Doppelleben zu führen. In zwei verschiedenen Städten zu wohnen hab ich mir nicht so vorgestellt. Da kommt dieses Wochenende, das dich wissen lässt, das nichts so sein wird wie früher. Das nichts auf einen wartet. Ich bin zwigespallten. Ich sollte meinen Fokus auf die Ausbildung legen, ist das nicht am wichtigsten? Schließlich heißt es ja das nach der Arbeit das Vergnügen kommt. Ich habe das Gefühl, dass ich beides momentan nicht unter einen Hut bekomme. Jedoch schaffen das andere auch. Übernimm ich mich, oder ist dieser Tunnelblick nur von kurzer Dauer? Ich denke ich bin doch nicht so stark wie ich angenommen habe. Es läuft einfach nicht gut. Von Abhängigkeit zu Eifersucht. Ich war die ganze Zeit ein Egoman. Ich konnte gut alleine zurecht kommen. Und jetzt bekomme ich das Gefühl, ich werde bedrängt. Ich will nicht das irgendjemand an mir hängt. Ich will leben können, atmen können. Ich will auch lieben, aber auch nicht gebunden sein. Zwigespallten, sag ich doch.
Definitionen Liebe, ich kann sie nicht beschreiben. Es gab da immer nur diese besonderen Gefühle. Woher weiß man, das sie richtig sind? Woher weiß man, das es für immer hält? Das weiß man nicht, und man wird es nie wissen. Es gibt kein richtig oder falsch, es gibt keine Formel und kein Leitbild. Es gibt nichts, auf das verlass ist.
Wie löse ich diese Blockade? Natürlich liebe ich ihn, hätte ich sonst geheult? Wohl kaum. Ich wünschte mir mehr Vertrauen und weniger Abhängigkeit. 
xo J.

Montag, 23. September 2013

Läuft.

Ja, ich weiß. Ich lass nichts mehr von mir hören. Das hat seine Gründe.. Und es ist auch so einiges passiert. Meine Mutter ist umgezogen, ich hab ein neues Handy, einen neuen Freund, und dadurch hat sich mein Freundeskreis etwas geändert. Ich habe eben weniger Zeit und ich bin auch endlich mal zufrieden mit mir. Weil ich jemanden gefunden habe, der alles an mir liebt. Der nicht möchte, das ich mich weiter verändere. Nächste Woche fängt meine Ausbildung an und ich ziehe nach Würzburg. Alles läuft gerade prima. So kann es bleiben. Ich bin glücklich.
xoxo J.
http://instagram.com/jane_like_u# wer möchte, kann mir nun auf Instagram folgen. :-*


Montag, 19. August 2013

Ich habe mich selbst noch nicht gefunden.

Ich weiß, ich habe schon lange nichts mehr von mir hören lassen. Aber nach der bitteren und enttäuschenden Trennung mit meinem Exfreund, ging es mir nicht gut. Ich dachte, ich hätte das Schlimmste hinter mir, aber das war ein Irrtum. Nach der Trennung hatte ich wohl noch nie so viele interessierte Jungs in kürzester Zeit an mir hängen. Ich habe auch gesucht, nach Liebe. Aber keiner ist eben wie T³. Keiner gibt mir dieses Gefühl, das ich bei ihm hatte. Ich habe alle enttäuscht und lasse die kalte J. raus hängen, als würde keiner mir was anhaben können. Nach einem Gespräch mit einem neuen Kerl, den ich auch nur das Herz gebrochen habe, hatte ich eine Panikattacke. Es ist jetzt schon fast 1 Monat her, und ich hänge immer noch an der alten Liebe. Mir wurde gesagt, ich lasse mein Glück nicht zu, ich renne weg. Ich gehe den leichten Weg. Das kann gut möglich sein. Desweiteren wurde gesagt, ich kenne mich selbst nicht. Das macht mich leicht aggressiv, denn wenn da jemand herkommt, der mich nicht so gut kennt und dennoch denkt, er kennt mich besser als ich mich selbst, dann hat er sich geschnitten. Ja es stimmt, ich kenne mich nicht gut. In meinem Kopf herscht Chaos nach wie vor. Aber damit habe ich mich angefreundet, ich habe es akzeptiert und ich weiß, dass ich es vorerst nicht ändern kann. Irgendwann kommt schon noch die Zeit, in der ich mich selbst finde. Jedoch weiß ich momentan nicht, was ich will. Ich will alles und ich will nichts. Ich will alleine sein und ich will auch jemanden, der da ist. Ich habe auch jemanden, mit dem ich kuschel und der mit mir ins Kino geht und für mich bezahlt. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob er der Richtige ist.
Ich frage mich auch, wie das weiter geht. Ich habe Telefonate hinter mir, verschiendene Tests (Schwangerschaftstest eingeschlossen, dieser war jedoch negativ) und viele Formulare ausgefüllt. Ich freue mich ein neues "Leben" anzufangen. In einer neuen Stadt. Vielleicht werde ich auch eine neue J. Vielleicht werde ich mehr Spaß als jetzt haben. Vielleicht werde ich auch einsam. Vielleicht verbringe ich dieses Jahr Weihnachten und Silvester alleine, oder arbeite an diesen Feiertagen. Vielleicht werde ich mich auch mit neuen Freunden in der neuen Großstadt mit Sekt beschütten und glücklich wirken. Ich will so gerne glücklich sein und alles um mich rum als perfekt bezeichnen. Mir wünschen, das sich nichts großartig verändert. Aber Glück ist kein Dauerzustand. Glück ist wie Ebe und Flut. Nur nicht berechenbar. Die Frage ist, ob ich dabei bin zu Ertrinken oder ob ich mich daran erinnere, wie man schwimmt. Ich frage mich vieles in letzter Zeit. Am liebsten würde ich mal abschalten und das tun, worauf ich lust habe. Das ist auch ein Problem bei mir. Ich denke zu viel nach. Ob es richtig ist oder falsch ist. Ich nehme zu viel Rücksicht. Rücksicht auf mich und auf andere Menschen. Und das ist es, was mir nicht gut tut.
xoxo J.


Dienstag, 23. Juli 2013

Eine ♥-liche Szene.

So, da bin ich wieder. Munter und gut gelaunt. Das mit T³ hat wohl dann doch nicht geklappt. Aber ich sehe das positiv. Es war nur eine weitere Chance, Erfahrungen zu sammeln. Jetzt bin ich frei. Würzburg wartet sowieso auf mich. Dort wird alles besser. Dort fange ich ein neues Leben an. Ein schöneres Leben. Ein Stadtleben. Alleine und glücklich. Mehr hab ich jetzt auch nicht mehr zu erzählen. Hab die letzten Tage gut Alkohol getrunken, man hat mir das gefehlt. Einfach mal wieder drauf sein. Nicht nachdenken und dann in die Regentonne steigen. Mit dem Abnehmen gehts auch mal gut und mal nicht gut. Ich bin einfach echt faul um Sport zu machen. Aber ich steh zurzeit auf 57. Ansonsten gibt es nichts Neues. Außer dass ich nächstes Jahr Rock im Park gehen werde, sofern ich in der Zeit Urlaub habe.
xoxo J.

Donnerstag, 18. Juli 2013

Schmerzen kommen zurück, manchmal wie unerwartete Nadelstiche

Ich bin gerade wieder fast am heulen.. Ich mache mir so viele Gedanken. Ich geh daran noch kaputt. Ich bin so verliebt. Das sollte doch eigentlich was Gutes sein. Aber nein. Ich komme mir beschissen vor. Ich habe solche Angst verlassen zu werden. Weil ich nicht gut bin. Ich bin nicht gut. Ich werde nie gut sein. Nie gut genug. Und ich kann das nicht ändern. Ich bleibe für immer ein Monster. Ich hätte jetzt wieder den Wunsch mich zu schneiden. Aber ich bin stark, ich werde mich  nicht unterkriegen lassen. Oh man, ich fühle mich so nutzlos. Wie ein Platzhalter. Irgendetwas läuft da doch falsch. Ich möchte wissen, dass ich geliebt werde. Ich möchte Beachtung geschenkt bekommen. Ich möchte nicht so weit entfernt sein.
Ok, genug rumgeheult. Ändern wird es sich sowieso nichts, nur zum schlechteren. Wuhu, J. die Pessimistin ist zurück. Sowas wie Liebe verdiene ich nicht. Sowas wie Liebe vertrage ich nicht. Alles was zurück bleibt ist ein gebrochenes Herz. Was mir vielleicht ja recht geschieht. Vielleicht verdiene ich das.
Gute nacht Deutschland.
J.

Sonntag, 14. Juli 2013

Alles eine Reise, wo nur irgendwann mal eine Pause ist.

Es läuft.. Zwischen mir und meinem Bruder ist alles wieder normal. Darüber bin ich froh. Das Wochenende war ich mal wieder feiern. Aber ohne Alkohol. Langsam fehlt mir der Alkohol. Ich habe wieder zugenommen, was mich gerade mein einziges Problem ist. Mein Freund war die ganze Woche in Hamburg, er fehlt mir. Morgen kommt er allerdings wieder. Meine beste Freundin war mal wieder über Nacht da. Sie meinte, ich hätte sie etwas vernachlässigt behandelt. Was eigentlich nicht so sein sollte. Gestern morgen lagen wir dann Hand in Hand im Bett und haben uns Prinz Pi angehört. Schweigen zwischen uns, weil wir uns auch ohne Worte verstehen. Ich habe die Fotowand über meinem Bett angestarrt und dann kamen Tränen. So viel Zeit ist schon vergangen. Eine Zeit voller Veränderung. Eine Zeit voll negativen und positiven Überraschungen. Erinnerungen sind alles was bleiben.
xo J.

Dienstag, 9. Juli 2013

good time

Ich warte auf das Wochenende, sehnsüchtig! T³ ist bis Montag in Hamburg. Und am Wochenende kommt Susi, da kann ich wenigstens ein bisschen Zeit zum Feiern haben. Um meine Gedanken zu beruhigen. In meinem Schädel geht so einiges vor. Positives und negatives. Zum einen redet mein Bruder wieder normal mit mir. Das finde ich echt gut. Auch wenn ich immer noch die meiste Zeit nicht Zuhause verbringe. Das hat sich eben geändert. Meine Mutter fragt mich immer noch ständig ob ich nicht bei ihr einziehen will. Ich glaube sie versteht nicht, dass ich nur zuflucht bei ihr suche, weil ich nicht gerne Zuhause bin. Aber noch weniger will ich bei ihr wohnen. Ich möchte nicht da sein, wenn es mal wieder Eheprobleme gibt. Ich vermeide Streit. Ich würde es nicht aushalten, sie später dann heulend zu sehen. Ich halte mich da lieber raus und spreche nichts an.
Die letzten zwei Tage habe ich leere Kalorien in mich reingeschaufelt. Leer deswegen, weil die echt nicht sein mussten. Gestern abend hab ich mir ein schönen Filmabend mit meinem Cousin gemacht, war davor noch Chips und Kekse besorgen um diese dann wahrlos in mich reinzugestopft. Heute wurde mir im McDonalds ein ganzes Menü ausgegeben. Wovon ich allerdings nur die Hälfte gegessen habe. Ich muss nämlich darauf achten, was ich zu mir nehme, wenn ich morgen zum Arzt gehe. Ich brauche einen Bluttest um bestimmte Sachen herauszufinden. Um mich dann entsprechend impfen zu lassen. Desweiteres mache ich mir sorgen, weil ich im Mai das letzte Mal meine Periode hatte. Durch das Abnehmen und den Stress können die schon mal ausbleiben. Aber ich find das echt scheiße.
Jeden Abend vor dem Einschlafen freue ich mich auf den nächsten Tag. Ich bin wieder in meinem Alltag. Ich habe mich wieder aufgerappelt. Und das finde ich gut. So viele Dinge, die ich gut finde :)
xoxo J.

Sonntag, 7. Juli 2013

I never felt this way before.

Nach diesem schönen Abend mit meinem Freund und seinen Freunden, geht es mir nicht gut. Verdammt! Er hat meine Mauer zum einstürzen gebracht. Ich bin über beide Ohren verliebt. Und dieses Gefühl fühle ich zum ersten Mal in meinem Leben. Trotzdem rede ich mir heute schon den ganzen Tag ein, das er etwas viel besseres als mich verdient. Und davor habe ich Angst. Angst sitzen gelassen zu werden. Angst ersetzt zu werden. Angst schon wieder Enttäuscht zu werden. Ich habe so krass wenig Selbstbewusstsein, wahnsinn. Zu glauben, ich wäre nicht gut genug. Nicht gut genug für die Welt. Nicht gut genug für solche Gefühle. Nicht gut genug zum Leben. Für nichts gut genug. Ich fühle mich nutzlos.
J.

Samstag, 6. Juli 2013

I got a good feeling

Wie ich vermutet habe, gute Zeiten kommen und gehen. Ein wunder ist ja, mein Bruder hat heute wieder vernünftig mit mir gesprochen. Seit Wochen hat er mich nur irgnoriert und nur nötige Worte mit mir gewechselt. Aber als ich ihn gefragt habe, ob er mich jetzt wieder mag, hat er nein gesagt. Er hat mich gefragt, ob ich endlich anfangen will, mir für die letzten zwei einhalb Monate einen Job zu suchen. Ich habe versucht ihm zu erklären, dass ich das nicht möchte. Ich möchte LEBEN. Es genießen. Wer weiß wann ich das nächste Mal wieder Zeit für mich habe. Nur für mich. Vorallem jetzt, ich möchte die letzten paar Monate mit T³ noch genießen bevor wir uns weniger sehen oder vielleicht es sogar ganz bleiben lassen. 90 Km sind schon eine ordentliche Strecke um sich wieder zu sehen. Egal wie groß die Liebe ist, wenn man die nötigen Mittel nicht hat, geht das eben nicht. Es klingt immer noch komisch zu sagen "ich habe einen Freund". Ich bin das irgendwie nicht gewohnt. Wie denn auch, wenn die letzte Beziehung vor 3 Jahren war.
Ich bin alleine Zuhause. Das heißt es ist keiner hier. Die letzten 8 Stunden habe ich trotzdem mit langeweile verbracht. Es ist seltsam ganz allein zu sein. Aber irgendwie tut es auch gut. Keiner der nervt. Keiner. Was ich kaum glauben kann, die Waage zeigt 56,8 an. Entweder stimmt etwas mit der Waage nicht oder es fehlt nicht mehr viel bis ich mein Ziel erreicht habe. Ein weiterer Punkt liegt auch darin, dass ich mich den ganzen Tag mit Kaffee und Zigaretten vollpumpe. Was überhaupt nicht gesund ist. Ich esse sogut wie gar nicht mehr. Gestern habe ich mir einen Jogurt geholt. Nach 2 Löffeln habe ich mich gefragt, wie viel Kalorien so ein Jogurt hat. Da stand irgendwas mit 391 oder sowas. Schockiert von der großen Zahl hab ich ihn meinem Cousin gegeben, der ihn fertig essen durfte. Heute morgen dachte ich, ich tu mal etwas Gutes und hab einen halben Apfel mit ein paar Erdbeeren klein geschnitten und mit Quark verrührt. Nachdem ich das Schüsselchen leer hatte, kam der Gedanke, dass ich jetzt bestimmt einen fetteren Bauch hab und die Waage zurück auf 58kg springt. Also rannte ich zum Klo und hab die Hälfte wieder ausgekotzt. Was ich auch seit Wochen nicht mehr getan habe. Ich versuche nur mein Ziel zu erreichen. Auf welchem Weg ist mir egal, solange ich danach dünn genug bin um mich selbst zu akzeptieren. Später geht es noch auf eine Feier, danach wollte mich mein Freund noch auf einen Geburtstag mitnehmen. Ich freue mich einfach jetzt weg gehen zu können, um dann später auf andere Menschen zu treffen, die ich gern habe. Die mich akzeptieren. Die mich mögen.
xoxo J.

Freitag, 5. Juli 2013

It's done.

Liebe! Ja ich glaube ich hatte vergessen wie sie sich anfühlt. Und jetzt ist sie da. Und ich fühle mich großartig. Zwar mit ein paar schmerzenden Muskeln und blauen Flecken, aber who cares. Everything that kills me, makes me feel alive. Ach ich weiß auch nicht was ich schreiben soll. Außer vielleicht noch, dass die Waage das letzte Mal 57,x angezeigt hat, als ich 12 war oder sowas. Das macht mich stolz. Aber Sprüche wie "du brichst bald zusammen, wenn du so weiter machst" regen mich trotzdem weiter auf. Ich lass mich jetzt nicht runterpushen. Und ich werde mich auch nicht mehr weiter schneiden. Ich habe einen Grund gefunden, warum ich hier bleiben möchte. Und ich bin glücklicher denn je. Was auch seine Sorgen mit sich bringt. Angst davor, dass meine Liebe vergänglich ist. Wir haben gesagt, dass wir es versuchen. Auch wenn ich weiß, dass eine schwierige Zeit vor mir liegt. Ich lebe, ich liebe.
xoxo J.

Mittwoch, 3. Juli 2013

Einsamkeit erdrückt mich.

Kotzt mich gerade alles an zuhause. Keiner redet mit mir. Irgendwie scheint jeder glücklich zu sein. Jeder Wichser. Aber was ist mit mir? Ich bin auch noch da. Es kommt mir so vor, als wäre ich tot. Weil jeder an mir vorbei läuft, mir nicht in die Augen schaut. Mich ignorieren. Als wäre ich ein Geist, keiner sieht mich. Aber langsam ist es mir egal. Vielleicht sollte ich los lassen. Mich abwenden. Irgendwann muss das doch sowieso getan werden. Scheiß egal. Irgendwann verlieren wir jeden. Wir verlieren alles.
J.

Dienstag, 2. Juli 2013

these things take time to grow.


In den letzten Tagen reiße ich mich zusammen, um Sport zu machen. Ich war joggen, hab Bauchmuskelübungen gemacht, bin geskatet. Alles nur, um endlich mal mein Schwabbel los zu werden. Zum einen deswegen und zu anderen möchte ich mich besser fühlen wenn ich T³ oder sonst jemandem gegenüber stehe. Langsam hab ich es auch satt gefragt zu werden wie viel ich abgenommen habe. Oder ich bekomm's kotzen, wenn gesagt wird, das ich schon so schlank bin, dass ich zweimal durch die Tür kommen muss, um wahr genommen zu werden. Natürlich freut es mich, das ich in den letzten 2 Jahren 16 Kilos vorloren hab, aber 2 Jahre sind verdammt lang. Aber es frustet mich auch, zu wissen, dass ich weniger als S. wiege, die genau so groß ist wie ich aber dafür dünner ist. Ich verstehe nicht, wie sich dieses hartnäckige Fett an mir angesammelt hat. Hätte ich das Geld, würd ich mir dieses Fett absaugen lassen. Am Wochenende haben sich meine Freunde über Mädchen lustig gemacht, die Nackfotos von sich per Whatsapp weiter schicken. Meine Jungs haben dieses Mädchen Känguru genannt. Weil sie, genau wie ich auch, einen kleinen Rettungsring am Unterleib hatte. Ich hätte sie ja zum Besseren belehrt, das es verdammt schwer ist, den weg zu bekommen. Aber sie können von Glück reden, das die dünn sind wie Lauch.
T³ klagt auch wegen seiner Figur, selbst wenn er genau so dünn. Aber das frustriert mich nur wieder. Er darf sehr gerne zunehmen und sich Muskeln aufbauen. Dagegen hab ich nichts. Nur wenn ich höre, dass er sich fett findet, dann zweifel ich an mir. Dann zweifel ich daran, dass er mich überhaupt magt. Und daran, das er meine Person so nimmt, wie ich bin. Und ja, ich glaube ich bin verliebt. Aber bevor ich das wiederlege, muss ich abwarten und sehen was passiert.
xoxo J.

Montag, 1. Juli 2013

Ich werde in Menschenmengen immer nach dir suchen, in der Hoffnung, dass du da bist

Jetzt sehne ich mich nach dir. Nach deinem frechen Grinsen, deinen braunen Augen und deinem schönen Körper. Du bist das Licht in der Dunkelheit. Du bist das, was ich nie erträumt habe. Weil ich mir nie Hoffnungen gemacht habe. Das, was jetzt ist, wird mich zerbrechen wenn es endet. Ich gebe zu viel. Und ich habe Angst, was die Zukunft betrifft. Du wirst nicht immer da sein. Irgendwann gehst du. Wie auch jeder andere. So ist das doch immer.
xoxo J.

Sonntag, 30. Juni 2013

Ich kann jetzt wohl sagen, das fast alles wieder wie vorher war. Also nicht ganz. Aber es geht wieder Berg auf. Der Burner war ja mein exklusives Wochenende! Freitag war ich auf einem kleinem Festival gewesen. Was echt nicht so viel spaß gemacht hat. Es war schlechte Musik, zu viele Leute und kalt. Samstag wurde es dann besser, ich war mit ein paar Freunden in einer Bar, Alkohol sieht bei mir in letzter Zeit schlecht aus, weil ich ständig Fahrer bin. Nach der Bar waren wir noch essen und sind dann nach Hause. Es war schon dunkel und draußen hörte man von irgendwo gröhlende Boxen die irgendeine Melodie summen. Wir sind der Musik gefolgt, waren dann auf einer Abschlussfeier von wem auch immer. Dort einige getroffen, die ich kannte. Und der krönende Abschluss, nennen wir ihn T³. Da es schon weitere T's in meinem Blog gibt. T³ ist ein Bekannter, den ich bis Gestern noch nie persönlich gesehen habe, nur 1, 2 mal auf anderen Veranstaltungen und dann doch nicht angesprochen. T³ hat mir den Abend versüßt. Ich gab ihm nach der Feier ein Platz zum Schlafen und meine Nähe. Und es fühlt sich so gut an. Und ich glaube, mein Herz klopf schneller, wenn ich nur an gestern denke. Aber ich kann mich nicht davon überzeugen, dass das gut laufen wird. Oder passender als M's Standardsatz es nicht besser ausdrücken könnte "Das wars dann wohl".
xoxo J.

Mittwoch, 26. Juni 2013

One day the time will come

Der Kaffee ist kalt, die Zigaretten schmecken nicht. Den Apetitt auf Essen hab ich schon seit Tagen verloren. So wie mich selbst. Mir ging es gestern echt mies. Aus 3 kleinen Schnitten wurden erst 6, dann 13. Ich bin selbst schuld. Keiner sonst. Das ist alles meine Schuld. Ich lass mich selbst runterpushen. Aber jetzt sollte ich damit aufhören. Es fühlt sich an, als hätte sich über Nacht was geändert. Ich fühle mich jetzt besser. Ob ich auf dem Weg des normalen Alltags bin oder mir das einfach nur so vorkommt und ich mir alles einbilde, weiß ich nicht. Aber ich hoffe doch sehr, das bald alles wieder so ist, wie es war. Bessere Zeiten kommen immer. Nach jeder Niederlage. Nach dem Regen, kommt die Sonne.
xo J.

Dienstag, 25. Juni 2013

Ich schwieg

 Ich kann die sarkastische Sprüche von meinem Bruder nicht mehr ertragen. Ich zerbreche daran. Die Person die ich am meisten liebe, hasst mich. Wer bin ich noch? Meine Augen sind feucht, nass. Tränen kullern mir nur noch über die Wangen wenn ich zuhause bin. Ich halte das nicht mehr aus. Ich verliere mich. Ich tu immer so hart, als ob ich schon alles gesehen hätte. Als ob mich nichts mehr mitnehmen kann. Aber wenn sich die Familie gegen einen stellt lässt mich das nicht kalt. Wenn ich nicht sage was ich denke, werde ich verrückt. Aber ich bekomme den Mund nicht auf. Ich finde keine Worte. Ich akzeptiere das Gerede und denk mir mein Teil. Den Glauben habe ich schon lange verloren. Hoffnung sowieso. Ich zerbreche. Ich zerbreche. Zerbreche. Ja, es stimmt. Ich brauche Aufmerksamkeit. Ich hatte sie immer. Und jetzt ist das alles nicht mehr da. Keine Liebe. Man braucht mich nicht mehr. Es wäre schön, wenn ich weg wäre. Einfach weg. Weg weg weg. Es wird von Tag zu Tag schwieriger zu lächeln. Und ich glaube diese Menschen, wissen gar nicht wie weh sie mir damit tun. Als wäre es ihnen egal. Ich bin am Ende. Zurück gefallen. Ich bin da, wo ich nie sein wollte. Nicht wieder. Ich bin wieder ich. Das alte ich. Von dem ich dachte, es ist tief vergraben und wird nie wieder das Licht erblicken. ICH HALTE DAS NICHT AUS.
J.

Montag, 24. Juni 2013

dead inside.

Ich konnte den Druck gestern nicht an mir abprasseln lassen. Und ich hatte auch keine Zigarette mehr, die mich runter fahren lässt. Das wars dann gestern gewesen. Fast 1 Jahr lang hatte ich durchgehalten mir nicht selbst zu schaden. Wenn man mal vom Alkohol und den Zigaretten weg sieht. Ich habe mich wieder selbst gezeichnet. Ich hatte mich versucht abzulenken, aber das ging irgendwann auch nicht mehr. Jetzt sind da drei senkrechte Linien an meinem Bein. Drei kleine, schmerzende Linien. Ich habe einfach alles in den Wind geschossen. Die Belastung war zu groß. Und ich bin zurück gefallen. Wessen schuld ist das? Meine oder die der anderen. Wenn sie nur auf mich runter schauen und ihre Blicke mich wissen lassen, dass ich hier nicht erwünscht bin. So ist das doch schon lange. Ich wollte es mir selbst nur nicht eingestehen. Ich werde hier nicht gebraucht. Ich habe mir mein "Tagebuch" von 2011/2012 genommen und es durchgeblättert. Die Zeit damals war weniger anstrengend als es jetzt ist. Und doch war ich damals am Boden. Ich hatte mich isoliert. Von der Außenwelt. Bis es mir wieder gut ging. Und jetzt? Ich liege nicht am Boden doch es gibt Menschen, die mich runter drücken. Menschen, die ich Familie nenne. Ich suche zuflucht wo immer ich auch hinfahre. Bloß nicht nach Hause. Die Zeit, die ich zuhause verbinge, lässt mich nur schlecht fühlen. Die Freundin meines Vaters ist eingezogen. Ich werde ignoriert. Mein Bruder verachtet mich. Ich werde ignoriert. Meine Mutter weiß nicht was in mir vorgeht. Ich werde ignoriert. Am Besten halten sich einfach alle raus. Lasst mich einfach in Ruhe. Solange ich noch am Leben bin, wird sich sowieso nichts ändern. Nur die Kalendertage und -monate. Ich hoffe nur, ich werde wegen meiner Narben trotzdem meine Ausbildung behalten. Vor dem habe ich am meisten Angst. Ich wünschte, ich hätte diese Narben nicht. Narben, die mich daran erinnern, wie scheiße ich bin. Welche Fehler ich habe. Wie alleine ich sein möchte. Weil ich alles hasse. Ich hasse mich. Ich hasse die Menschen. Ich hasse das Leben. Ich hasse dieses Leben. Mein Leben. Einfach alles.
J.

Sonntag, 23. Juni 2013

I go back to....

 Ich versuche gerade wirklich nicht mich zu schneiden. Aber der Drang dazu ist momentan so groß. Das ist so schwer. Und ich kann nicht reden. Mit niemandem. Denn wenn ich versuche ein Gespräch dieser Art anzufangen, muss ich heulen. So wie jetzt. Ich habs verdient, oder? Verdient wieder zerstört zu werden. Es kümmert doch eh keinen. Ich werde von allen Seiten nur angeschriehen. Jeder hat jemanden und ich bin allein. Alle hier. Doch damit muss ich klar kommen. Ich hätte mich gestern am liebsten erhängt. Depressionen kommen wieder, oder ist das nur eine Phase? Eine richtig niederreisende
Phase. Die mir ins Gesicht spuckt und mir in den Bauch boxt. Nichts wird wieder in Ordnung. Überhaupt nichts. Mich hält hier nichts mehr. Es sind nicht mal mehr 4 Monate, dann werde ich gehen. Gehen und nicht wieder zurückkehren. Ich werde alle verlassen, ein liebloses Tschüss von mir geben und allen den Rücken zuwenden. Sowas tut man nicht. Familie kann mich mal. Ich hasse Familie. Ich hasse einfach alles.
J.

Donnerstag, 20. Juni 2013

Ich weiß, ich hab mich ganze 10 Tage lang nicht gemeldet und das ist auch keine Entschuldigung, aber mir gings die letzten Tage super gut. Das hat gestern allerdings ein Ende gefunden. Mein Kopf ist voll. Und selbst hier find ich keine richtigen Worte. Der Selbsthass zerfrisst mich. Ich bin voll mit Fehlern. Ist doch alles scheiße. Alle hacken auf mir rum, oder bild ich mir das nur ein? Ich will die Zeit zurück drehen. Doch nichts wird wieder wie vorher. Bilder in meinem Kopf wollen nicht entfliehen. Ich habe keine Ahnung, wie ich das alles schaffen soll. Ich will weg laufen. Draußen bleiben. Den Kopf frei kriegen. Und zurück kommen, wenn alles wieder ok ist. Irgendwas stimmt mit mir nicht. Versteh nur die Hälfte von dem, was ich höre. Schlafstörungen, muss heulen. Habe Angst, das ich wieder zerstört werde. Ich spüre, das die Narben jucken. Ich weiß was das heißt. Ich möchte mich aber nicht weiter zerstören. Ich will das nicht. Ich falle so nur zurück. Mein Bruder hat recht. Ich bin zwar 18 aber noch längst nicht erwachsen. Ich finde es ja schon fast tragisch, das ich keinen krassen Autounfall hatte. Das wäre so bestimmt besser. Tödlich verunglückt. Dann wäre alles vorbei. Tod.


Montag, 10. Juni 2013

"Scheiß Nacht ich glaub' ich lass' das mit dem Kiffen wieder sein
Das Wetter grau, Asperintabletten retten mich
Der Bäcker hat nicht auf und meine Zigaretten schmecken nicht
Wieder dieser miese Tag danach, das Bier ist schal
Der schwarze Kater ich bin müde und im Arsch
Taub und benomm' rauchen auf dem Balkon
Verdammt - ich glaub' ich schreibe einen traurigen Song

Ein bisschen Melancholie - ist manchmal ok
ein bisschen traurig sein - und den Grund nicht versteh'n
ein bisschen depressiv - aber trotzdem entspannt
denn glückliche Menschen sind nicht interessant."
- mit K

Sonntag, 9. Juni 2013

GOOD MORNING. Somit bin ich 18. Und ich hatte heute nacht gleich DREI Geburtstagstorten mit Kerzen drauf, die ich ausblasen durfte und mir was wünschen konnte. Leider ging die Zeit so schnell vorbei, so dass ich nur noch lückenhafte Erinnerungen habe. Aber hey, ich hatte meinen Spaß. Auch wenn ich auf das T-Shirt von meinem Bruder Rotz und Wasser geheult hab. Und es war noch nicht einmal dunkel gewesen. Oh man wie peinlich. Aber dieser Gefühlsausbruch zeigt doch nur, dass ich nicht stark genug bin für all den Mist. Das ich Probleme habe und sie nicht lösen kann. Weil ich niemanden verletzen möchte. Im nachhinein hat sich der ganze Stress gelohnt. Auch wenn ich das Haus auf den Kopf gestellt habe. Die Zeit verändert einen. Das sollte ich doch schon längst wissen. Ich habe mich doch selbst verändert. Jeder verändert sich. Aber das ist ok. Ich bin ok.
xoxo J.
PS: Die beste Freundin, ist erst jemand, der deine Fehler kennt und dich trotzdem liebt. Und ja, das gestern hat mir wohl deutlich gemacht, dass ich MEINE beste Freundin viel mehr schätzen sollte. Wer sonst weiß, dass ich unbedingt mal auf ein Konzert möchte, und dann auch noch Prinz Pi. Wahnsinn. 

Montag, 3. Juni 2013

Mein Internet hatt die letzten Tage etwas verrückt gespielt, sonst hätte ich mich schon gestern gemeldet. Berichterstattung: Ich hatte einen mieserablen Freitag, bis zum Abend war ich echt schlecht gelaunt, und hab rumgeheult. Bis mich abends dann R. abgeholt hat. Von da an wurd der Freitag besser. Nach ein paar Bier und ein paar Filmen gab es leider kein kuscheln beim Einschlafen. Leider Leider. Aber dennoch war es schön gewesen. So schön, das ich ihn am nächsten Tag gleich wieder sehen wollte. Hab dann allerdings bei S. geschlafen, da sie Samstag abend mich besucht hatte und ich dann gleich mit zu ihr bin. Gestern war dann noch F. bei mir. Meine Mutter macht uns Feuer unter den Hintern, sie möchte das Haus versteigern, um selbst Gewinn aus dem Haus zu bekommen. So wie das der Rechtsanwalt sagt, haben wir keine wirklich große Chance hier wohnen zu bleiben. Irgendwie geht es Fluss abwärts und dann wieder aufwärts. Alles ist so chaotisch. Meine Schubladen sind überfüllt. Ich kann keine Ordnung schaffen. Die Kraft wird kanpp, sowie das Geld und das Wasser. Ich brauche unbeding mal eine Pause. Einfach mal weg von dem ganzen Scheiß. Das wäre jetzt mein Wunsch. Das alles wieder seinen richtigen Platz findet.
xoxo J.

Freitag, 31. Mai 2013

I've seen the light but not the kind I would have liked

 
"One Friday night I took a pill or maybe two"


Lauft meine kleinen Freunde. Gebt mich auf. Schaut nicht zurück. Ich sinke, sinke von Sekunde zur Sekunde mehr. Und ich kann nicht anders als alles mitzureißen. Die Tiefe schwärzt. Es fehlt nicht mehr viel und ich bin Umgeben von Schwarz. Ich heule, ich will nicht! Versuche dem Inneren zu Schaden, weil das Äußere schon zu viel abbekommen hat. Ich erfriere. Alleine. Ganz da unten. Ich hatte schon ganz das Gefühl vergessen. Und jetzt wo es da ist, will ich, dass es weg geht. Ich hasse mich. Ich denke mehr, als irgendeinen anderen Menschen ich je hassen könnte. Geh einfach. VERSCHWINDE! J.



Donnerstag, 30. Mai 2013

Dieses "Tief" bzw. ein kleines Tief hat mich so eben gepackt und umgeschmissen. Ich glaube ich lasse Gefühle zu? :o Ganz und gar nicht gut. Das verbreitet in der Runde nur schlechte Laune. Zudem weil ich Herscherin der Musik bin und die Musik meiner Laune anpasse. Ganz ehrlich, was mache ich da? Nur weil ich mal jemanden gefunden habe, der etwa mir ähnelt und den ich mag heißt das noch lange nicht, dass ich mich verlieben muss. Das heißt es überhaupt nicht. Ganz und gar nicht. Ob sich das lohnt weiß ich selbst nicht. Ich würde es so gerne wissen. So gerne die Zukunft wissen. Und sehen, was sich ergeben, ob sich diese ganzen Enttäuschungen lohnen. Vertrauen oder nicht vertrauen. Ich glaube ich empfinde seit langem wieder etwas. Ist das gut? Oder schlecht? Ich neige ja dazu, zu sagen, es wäre schlecht. Dass ich mich verhalten sollte. Abstand suchen und ihm nicht weiter in die Quere kommen. 

Mittwoch, 29. Mai 2013

Want be better than everyone. Cause i hate everyone.
Die Waage sagt 58,8. Das ist doch gut! Wenn ich jetzt weiter am Ball bleibe hätte ich es ja bald geschafft.
Zum Frühstück gibts Kaffee und Zigaretten.
Zum Mittagessen gibts Zigaretten und Wasser.
Zum Abendessen gibts nen Keks, Orangensaft und Zigaretten.
Im Postkasten liegen immer noch Absagen aus ganz Deutschland. Das kümmert mich jedoch nicht mehr. Ich hab was ich will und bin ganz froh darüber. Ich hab die Kurve gekriegt. So im letzten Moment. Doch wann kommt nach diesem ganzen Hoch mal ein Tief? Wenn sich das Glück ansammelt, befürchte ich, wird das ein Höhensturz der mich auf Beton aufschlagen lässt und mir alle Knochen bricht. Fragt sich nur, wann die Abrechnung kommt. Dann, wenn ich es am wenigsten erwarte? Momentan kann ich sowieso nicht mehr tun als mein Glück zu feiern. Und ja, mir gehts es bestens. Ich bin endlich mal .. wie sag ich das am Besten? Glücklich? Zufrieden? Auf dem besseren Weg? Wenn ich mich an die letzten Jahre erinnere, sehe ich schwarz. Ein Mädchen, dass Abstand sucht, sich verletzt. Von allen Seiten enttäuscht wurde und glaubt, dass nichts besser wird. Diese bin ich nicht mehr. Diese will ich nie wieder sein. Klar wünsche ich mir, ich hätte eine bessere Jugend gehabt, anders erzogen worden. Besser in der Schule sein und mich nicht unterschätzen würde. Woher ich diese ganze Kraft nehme, würde ich selbst gerne wissen. Das bleibt wohl ein Rätsel. Mein Geheimnis.
xoxo J.

Dienstag, 28. Mai 2013

Home is wherever i am with you

DJ, mein geliebter Teddy wird wohl von nun an nicht weiter bei mir im Bett schlafen. L., eine Freundin hat die Nacht bei mir verbracht und meinte heute früh, dass Teddys im Bett ein schlechtes Zeichen sind. Man dadurch keinen Freund findet, da der Teddy der Ersatz ist. Es ist ja nicht so, dass ich einen Freund will, ich werde einfach langsam zu alt dafür um mit Kuscheltieren zu schlafen.
xoxo J.

Montag, 27. Mai 2013

lost the battle, win the war

Nach einem etwas kaotischem Wochenende meld ich mich nun wieder. Ich war das ganze Wochenende von Menschen umgeben. Was natürlich toll war. Neue Menschen kennen gelernt. Ein enttäuschendes Fußballspiel gesehen, zu viel Bier getrunken. Zu viele Filme gesehen. Einen echt tollen Sonntagsbruch gehabt, zu viel gegessen. Nachdem ich heute voller Angst auf der Waage stand, gings mir danach besser. Es waren zum Glück nur die 60,7 zu sehen. Ich hatte mit mehr gerechnet. Aber das heißt nur, das ich die nächsten Tage weniger essen sollte. Ab heute heißt es auch, mich auf die Prüfung vorzubereiten, Formulare auszufüllen, Briefe zu versenden, Anrufe tätigen. Ich werde wohl erwachsen. So fühle ich mir irgendwie auch. Die ersten Falten in meinem Gesicht sind zu erkennen. Die Knochen fangen an zu jammern. Vergesse wo ich etwas hingelegt habe. Der ernst des Lebens beginnt wohl nun. Ich trinke sogar Kaffee, um wach zu werden. Normalerweise mag ich  kein Kaffee. Aber irgendwann muss ich damit anfangen. Wie soll ich später sonst durch die Nachtschicht kommen? Irgendwie sollte ich  auch weniger Zigaretten verbauchen. Aber da besteht die Angst, dass ich das dann mit Essen ausgleiche. Und das möchte ich ja nicht. Letztens beim Duschen hab ich nicht mehr
von meinen Schlüsselbeinen los lassen können. Sie zeichnen sich immer mehr ab. Und das gibt mir zu Lächeln. Das gefällt mir. Was mir allerdings tierisch auf die Nerven geht, ist dieses piss Wetter. Dieser aussichtsloser Regen und diese Kälte, einfach echt uncool. Ich vermisse die Sonne. Irgendwie auch den Alkohol, das warme Gefühl, wie es im Körper aufsteigt. Die Musik und die Freunde. Den ganzen Spaß halt. Aber das rennt ja nicht davon. Was rennt ist nur die Zeit. Die ich nicht wieder einsammeln kann. Meine letzten 2 Wochen mit 17. Die sollte ich noch genießen, oder? Jedenfalls besteht noch dieser Kick, illegales zu tun und nicht erwischt zu werden. Mit 18 wird das alles anders sein, vermute ich.
xoxo J.

Freitag, 24. Mai 2013

Oh nein, das kann nicht wahr sein. Ich habe die letzten Tage so gut ausgehalten und heute bin ich so dem Fressen verfallen. Der Tag hatte eigentlich gut angefangen, nur mit einer Schüssel Müsli und irgendwann im Lauf des Tages kam noch so viele andere Sachen dazu. Ich bin so enttäuscht von mir. Und ich fühl mich jetzt so mies. Und so fett. Fett fett fett. Und ich habe Kuchen gebacken, OMG! Wie kann ich nur?
Und ich kann mir sogut einreden wie ich möchte, ich kann keinen an mich ran lassen. So sehr ich auch möchte. Ich finde immer Ausreden und immer etwas, was nicht passt. Ich verfalle gerade dem Selbsthass. Ich führe kein normales Leben. So kommt es mir nicht vor. Klagende Blicke begenen mir jeden Tag. Gedanken, die nie ausgesprochen werden. Die ich jedoch in Gesichtern anderer deutlich sehe. Fragen, die ich nicht beantworten kann. Und Antworten mit denen ich nicht gerechnet hatte. Aber man ist machtlos. Etwas dagegen zu tun ist unmöglich..
xoxo J.

Montag, 20. Mai 2013

Die Zeit ist reif, für ein bisschen Zärtlichkeit? Mh, nööö. Ich bin zu dick für Zärtlichkeit. Ich war letztens auf der Waage gestanden und diese hat 59,8 angezeigt. Ich war unter 60, wow. Das hat mich echt umgehauen. Aber das hat nicht lang gehalten. Heute hat die Waage wieder 60,9 angezeigt. Was ich nicht verstehe. Ich geb mir doch große Mühe nichts zu essen, und wenn ich dem Essen verfalle, dann wird fast alles wieder ausgespuckt. Es sind nur noch verdammte 5 Kilos. Das kann doch nicht so schwer sein. Die letzten 4 hab ich doch auch irgendwie hinbekommen. Muss irgendwie zu schaffen sein. Irgendwie. Irgendwann.
xoxo J.

Samstag, 18. Mai 2013

#100

Super Aktion, der Typ am Eingang, der mich gestern beim vorbei gehen zugelabert hat mit "J. du bist echt ok, aber die Aktion war echt nicht cool von dir, hab ich echt nicht erwartet von dir", hatte recht. Ich meine, ich hab nur das Richtige getan, wenn er meint, er müsse jemanden veraschen, der es nicht verdient hat, liegt er echt falsch. Auch wenn ich jetzt wohl wie der Bu-Mann da stehe, das macht ihn nur zum Arschloch.
Und war auch irgendwie eine uncool Aktion von mir sich bei der Abifeier hier zuzuschütten und danschließend Zuhause anstatt in der Disco zu landen. Danach hat der ganze Whisky und die Klopfer ihren Weg zurück gefunden. Aber gestern hat alles seinen Weg zurück gefunden, um anschließend in der Kanalisation zu verschwinden. Ich habe auch schon wieder vergessen, über was ich gestern geredet habe. Es ging um mich, und das, was in mir vor geht.  Aber ich glaube keiner hat zugehört. Vielleicht war ich auch einfach nur zu leise. Ich habe Angst, dass mein altes zerstörerische Ich wieder zurück kommt und mich dann wieder in Besitz nimmt.
Mir wurde auch so stark in die Wange gebissen, dass sie heute immer noch weh tut. Aber ja, egal.
xoxo J.

Donnerstag, 16. Mai 2013

#99


Mein eigenes Buch ist heute feritg geworden, auch wenn ich noch ewig daran sitzen und es von Mal zu Mal verbessern könnte. Irgendwann muss es ja ein Schluss geben. Ich hab es auch gleich bestellt, es kommt in 3 Wochen zu mir, ich bin stolz auf mich. Ich habe etwas erschaffen, wovon ich noch in 20 Jahren profitieren kann. Ich bin seit heute auch Brillenträgerin. Und wurde auf der Straße gleich Brillenschlange genannt. Ich könnte kotzen. Aber so richtig. Vielleicht sollte ich mit einer Tüte auf dem Kopf rum rennen.
Das Ding ist, ich zweifel schon wieder an mir selbst. Ob ich das alles schaffe. Unsicherheit macht sich breit. Ich stehe auf wackligen Beinen. S., von ihm habe ich bisher noch nie berichtet, weil es eigenlich nichts über ihn zu erzählen gibt. Besser gesagt, es gab nie etwas. S. hat das Fass zum Überlaufen gebracht. Er hat mich ausgesaugt wie eine Tomate. Die Liebe in mir ausgeloschen. Wir waren jahre lang befreundet. Er war in mich verliebt. Aber ich konnte ihn nicht lieben. Ich habe ihn wohl immer nur verletzt. Bis er sich irgendwann rächen wollte. Bis er das Licht ausgeschalten hat. Er hat sich gerächt. In einer Sommernacht. Es war eine schöne Nacht, doch das was folgte war bitter und schmerzhaft. Er hat mein Herz mitgenommen als er gang, und es in tausend Teile zurück gebracht. Seit dem haben wir kein Wort mehr geredet. Und das schlimmste ist, ich komm nicht darüber hinweg. Da gibt es immer etwas in mir, das sich daran erinnert. Und sobald ich mich erinnere, weiß ich wieso ich so bin, wie ich bin. Sobald ich ihn ganz unabsichtlich sehe, ändere ich die Richtung. Gehe zurück. Nur nicht in seine Nähe. Und dann folgt das Gefühl, von Übelkeit und Fieber. Als würde ich verbrennen. Und ich hasse mich so sehr dafür. Ich hasse mich für vieles. So vieles. Seit dem frage ich mich, wie schnell Züge in Kurven fahren. Seit dem waren Freunde Feinde. Seit dem war Einsamkeit mein Trost.
Das Schiff ist untergeganen, lebt jetzt auf dem Untergrund des Meeres weiter. Fest verankert im Boden. Ist Teil etwas Großem. Und wird nie los lassen. Und keiner wird es retten.
Wisst ihr, seit Jahren weiß ich, dass die Welt böse ist. Und irgendwann kommt da jemand, und man denkt sich, dieser jemand, ist ein Guter. Also sollte man zusammen gegen das Böse kampfen und auf einander vertrauen. Aber letzendlich lernt man aus Fehler. Jeder besitzt etwas böses. Und man kann dagegen nicht ankämpfen. Jetzt bin ich weniger stolz auf mich.
"Und ich tanz einbeinig überm Abgrund. Lass mich fallen, um zu gucken was passiert.
Ich stürze ab in dieser scheinbar heilen Welt, scheinbar wieder zurück zu mir."
S. war nicht der einzige, davor kamen noch vier so frag ich mich, wie viel kann ein Mensch noch ertragen.
xoxo J.
"Maybe I'm lost in my creation.
This isn't how I thought I'd turn out."

Dienstag, 14. Mai 2013

das tut dir nicht gut, das tut mir nicht gut, und das will ich nicht


Dann wär das geklärt, oder? So ganz allgemein, mein ich. Ich fühle mich jetzt nicht besser. Und ich hätte wetten können, das es so nur besser werden kann. Hätte ich gewettet, hätte ich alles verloren. Ein Glück, dass ich nie wette. Weil ich immer verliere. Maschinen spezialisieren sich auf Dinge, sie erlernen sie nicht. Maschinen tragen auch keine Liebe in sich. Maschinen sind kalt und hart. Ich habe ähnlichkeiten mit Maschinen. Hab ich toll hinbekommen, so'ne Schutzmauer ist schon was recht gutes, was auch seine Nachteile mit sich bringt. Keine Zeit mehr verschwenden, nicht mehr Tage lang die Augen ausheulen. Keine Herzschmerzen mehr. Es ist das schönste und das schrecklichste zugleich. Jugendliebe hin oder her, das was passiert ist, soll nicht nochmal passieren. Das verkrafte ich kein zweites Mal.
Dachte die hässlichsten Menschen hätten die schönsten Momente? Prinz Pi hat's mir verraten. Also muss er doch recht haben? Wo sind meine schöne Momente? Ich kann mich nur an Momenten mit Glück erinnern. Die waren erfreuend, aber nicht schön. Schön ist was anderes, denke ich.
Ich zwing mich schon zu rauchen anstatt zu essen. Sobald ich in der Küche stehe und mir etwas aufwärme, stell ich den Teller wieder ab und geh aus der Küche. Der Teller ist dann für jemand anderen. Aber nicht für mich. Das ist gut so, stimmts?
xoxo J.




Montag, 13. Mai 2013

Etwa so ähnlich ist es mir heute auch ergangen. Nur ohne den Wein und den ganzen Schaum. Aber mit Kerzen! Ich sollte jetzt eigentlich lernen und nicht im Internet rumhängen. Aber so ist das doch immer, nicht wahr? Man nimmt sich fest vor, etwas zu erreichen, etwas zu schaffen aber die Leistung kommt nicht mal ansatzweise an das, was man sich vorgenommen hat zu tun.
Ich habe auch heute 2 verschiedene Optiker besucht, beides mit dem gleichen Ergebnis, dass ich eine Brille brauche und ich hätte am liebsten heulen können. Dazu kommt noch das Wetter, was für'n Arsch ist weil jeder Regen und Kälte liebt. Der Stress, dass ich zu wenig lerne und morgen Prüfung hab. Und dann wäre noch meine Mum, die mich nicht aufhört zu fragen, ob ich zu ihr ziehe. Die Antwort lautet übrigends Nein! Sicherlich nicht!
Das Zimmer neben an wird Tag für Tag leerer, die Tapeten fallen herunter und am Ende steht das Auto nicht mehr in der Einfahrt. Ich frage mich ob es eine Verabschiedung geben wird. Ob Tränen kommen oder irgendwie sowas. Ob gewettet wird, wann mein Bruder spätestens wieder zurück kommt. Aber ich denke, er geht für immer.
nothing lasts forever.
xoxo J.

Sonntag, 12. Mai 2013

Kopfschmerzen und ein schlechtes Gewissen.
Wie nicht anders zu erwarten habe ich kein Herz. Da sind keine Gefühle. Da ist nur ein schwarzes Loch. Wie kann denn sowas nur sein? Ich bin genau wie jeder andere, und doch anders. Das krieg ich nicht auf die Reihe. Er verdient was besseres, aber nicht mich. Ich will keine gebrochenen Menschen auf mein Konto nehmen. Ich will nicht die Verantwortung für alles schlechte tragen. Aber vielleicht ist das jetzt zu spät? Ich weiß nicht. Ich bin hin und her gerissen zwischen zwei Meinungen. Aber ok. Ich bin jedenfalls kein dummes, junge, naive Mädchen! Ich vertraue nur keinem. Nur wie drücke ich das aus?
Und ich freue mich auf nächstes Wochenende. Oh, ja. Ich sehe F. wieder. Ich fühle mich geborgen bei ihm. Auch wenn die Woche wohl schwer werden wird. Und ich muss noch super viel lernen. Ich hänge hinter her. Ich glaube ich schaffe das nicht mal bis Dienstag prüfungsbereit zu sein.
Ich hatte heute früh nur ein kleines Stück Kuchen (es war wirklich klein!) und ein halbes Brötchen, ansonsten 2 Kaugummis und 3 Bonbons. Und jetzt bummt der Kopf.
I'm waking up enduring my biggest fear love
xoxo J.

Donnerstag, 9. Mai 2013

Jetzt bin ich wohl schon so verzweifelt, dass ich nachts, wenn ich nicht einschlafen kann, mit dem Handy einen neuen Post schreiben muss. Ganz ehrlich, ich weiß nicht was ich machen soll. Da ist er, der so tut, als wäre ichihm nicht wichtig genug, will ihm aber trotzdem nicht verletzen. Auch wenn ich das eigentlich schon getan habe. 
Und da ist ein anderer, der seit Monaten mich so sehr mag, das es mir fast den Kopf verdreht. Da stellt sich für mich mal wieder die Frage, ob ich meine Gefühle endlich zulassen soll. Oder eben nicht.
Ich weiß ja schließlich wie das enden wird und ich hätte ihn auch gar nicht verdient. Und ein gutes Vertrauen habe ich auch nicht wirklich zu ihm. 

So wie es aussieht, könnten wir ab nächster Woche anstatt 4, nur noch 3 Personen sein. Mein Bruder verlässt als erstes das Nest. Und seine Entscheidung finde ich fabelhaft. Großartig.

Du bist mir so unendlich wichtig, das ich selbst in diesem Zeitpunkt glaube, du hast etwas viel, viel besseres verdient. 
Aber wenn Entscheidungen treffen leichter wären, wo wären da die ganzen Herausforderungen und die Fehler aus den man lernt?
xoxo J.

Sonntag, 5. Mai 2013

Da sind kleine Soldaten in meinem Bauch, die mir das Leben schwerer machen. Wieso sind es eigentlich immer die schlechten Erinnerungen, die man nie vergessen kann. Und wieso verblassen die guten?
Genauso frage ich mich, was das soll. Wenn er meint, dass er sich nicht bei mir melden brauch, weil ich es doch sowieso schon tun werde, liegt er falsch. Ich will niemandem hinterher rennen. Dann kümmert's mich halt nicht mehr. Dann lass ichs sein. Soll er doch ein Gefühl kriegen, das sich anfühlt wie wenn ich er mir egal wäre. So wird es für beide Seiten leicht. Dann lasse ich eben los.
Irgendwann geht doch sowieso alles zuende. xo J.

Mittwoch, 1. Mai 2013

Es heißt ja, dass am Ende alles wieder gut wird. Aber woher weiß man das?
Ganz ehrlich, was soll den wieder gut werden? Das ist doch wieder eine große Lüge des Lebens. Wenn man am Ende da steht und merkt, dass es so viele Lügen gibt, so viele Unwahrheiten über das Leben und die Liebe, dann ist das einzige, was wieder gut wird, der Tod. Aber was ist heute schon noch richtig.
Ich lebe einen Tag auf den anderen, und es kommt mir so vor, als würde sich das halbe Jahr sich nur vor sich hin ziehen. Als würde ich nur darauf warten. Und ich habe nichts zutun. Ich weiß nicht wie ich ihr entgegen kommen soll, oder ob ich das überhaupt möchte. Ich weiß selbst nicht gerade was ich möchte. Ich glaube ich sollte eine Box machen, ein neuer Punkt in meiner To-Do Liste. Eine Box mit Sachen, aus meiner Kindheit und alles was sich halt angesammelt hat und von Bedeutung ist. Die ich dann vergraben werde.
Nach dem ich heute mir den ganzen Tag eine Serie angesehen hatte, fühlte ich mich hinterher so einsam. Ja, ich glaube das werde ich mich bald oft fühlen. Aber das ist doch mein Ding, oder? Nun, die Situation habe ich dann mit einer Dusche im Kerzenschein gelöst. Auf der Playlist war natürlich das Album von OK KID, wär hätte das gedacht. Ich hänge jetzt schon eine Woche lang an dieser Band. Ich kann so dunkel duschen, wie ich will. Aber jedes Mal werden sich meine Augen an die Dunkelheit gewöhnen und ich sehe dieses Mädchen im Spiegel, der von dem Dampf ganz beschlagen ist. Die Haare auf eine Seite gekämt, die Mundwinkel hängen unten. Ich bin es irgendwie leid das zu sein, was ich bin. Nein ich glaube am Ende wird nicht alles wieder gut, ich glaube am Ende ist man nur froh, dass alles vorbei ist. Und für nichts der Welt würde ich die Zeit zurück drehen wollen. Das zapft doch nur Energie der Batterien ab.
Ich frage mich, wie es ist weg zu laufen. Aber ich denke, das würd ich nicht hin bekommen. Ich würde spätestens dann zurück kommen, wenn ich hungrig bin. Oder ich gewissensbisse bekomme, meine Katze alleine zurück lasse. Kitty ist wohl das einzige Lebewesen, das ich wirklich liebe.
xoxo J.